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Kurze Geschichte der Jugendweihe/JugendFEiER
- Feste und Feiern sind eine uralte Tradition der Menschheit
- Eine solche Tradition ist die Vorbereitung junger Menschen auf ihr Erwachsenenleben
- Mit Hilfe von Unterweisungen, Mutproben, Weihen wurden wichtige Regeln und Werte des menschlichen Zusammenlebens an die junge Generation vermittelt
- Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem deutschen Bürgertum eine freireligiöse Oppositionsbewegung
- Um 1880 setzt sich der Begriff "Jugendweihe" als "freireligiöse Konfirmation" durch
- Am 14. April 1889 findet die erste Jugendweihe statt - sie wurde durch die freireligiöse Gemeinde zu Berlin gestaltet
- Während der Weimarer Republik entwickelt sich diese Tradition zur proletarischen Jugendweihebewegung
- Höhepunkt dieser Weihen bildete das Ablegen eines Gelöbnisses
- Die freireligiösen und proletarischen Jugendweihen wurden in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur verboten
- Nach dem Krieg nahmen Freidenker die Tradition der Jugendweihe wieder auf - 1947 nahmen bereits 2300 junge Menschen in Berlin an solchen Feiern teil
- In der DDR wurden 1955 die Jugendweihen eingeführt. Anstelle der atheistischen Weltanschauung wurde die sozialistische gesetzt und die Jugendweihen waren fester Bestandteil des sozialistischen Erziehungs- und Bildungssystems
- Nach der Wende griff der Interessenverband der Konfessionslosen die Tradition der freireligiösen Jugendweihen auf und gestaltete seit 1991 für über 10.000 Teilnehmer die JugendFEiERn in unserer Region
- 1993 wurde der Humanistische Verband Deutschlands gegründet. Der Regionalverband Brandenburg Nord e.V., ehemals Interessenverband der Konfessionslosen, ist Mitglied dieses Bundesverbandes.
Wir geloben und weihen nicht.
Wir diktieren keine Weltanschauung.
Wir feiern das beginnende E r w a c h s e n w e r d e n.
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